Leitfaden 6: Die rechtliche Grundlage

Änderung der Richtlinie für die Durchführung der Untersuchung der Abgase von Kraftfahrzeugen nach Nummer 6.8.2 der Anlage VIIIa Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO) (AU- Richtlinie)

„Zur Weiterentwicklung der Abgasuntersuchung wird die AU-Richtlinie geändert. Diese Änderungen werden nachstehend im Benehmen mit den zuständigen obersten Landesbehörden bekannt gegeben und sind ab dem 01.01.2023 anzuwenden.“ (Auszug AU-Richtlinie, Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur)

Alternative Kfz-Antriebe nehmen stark zu. Gleichzeitig wird eine hohe Anzahl an Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren im aktuellen Jahrzehnt erhalten bleiben. Laut einer Statistik von BCG (Boston Consulting Group) werden 2030 noch 86% der Fahrzeuge voll- oder teilweise mit einem Verbrennungskraftmotor ausgestattet sein.

Der Prüfprozedur

Die Prüfprozedur wurde von der BASt (Bundesaufsicht für Straßenwesen) in einer Studie in 2019 verifiziert. Nach einer kurzen Drehzahlerhöhung zur definierten Öffnung des AGR (Abgasrückführventil) wird im Leerlauf aus drei 30 Sekunden langen Messphasen der Mittelwert ermittelt. Liegt dieser unterhalb 250.000 Partikel/cm3, hat das Fahrzeug bestanden. Unterschreitet der Messwert bei der ersten Messphase den Wert von 50.000 Partikel/cm3, wird die Messung bereits nach der ersten Messphase beendet (Fast Pass).

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